Kapitel 23: Im Haus an der Küste
Der Coca-Cola-Kleinwagen fuhr durch Midgar Richtung Küste. In Midgar währen sie zu auffällig gewesen. Sie erreichten ein Haus an der Küste, das sehr abgeschieden war. Der kleine Transporter hielt an und der Fahrer stieg aus. Segeta, der in der Zwischenzeit bei Tifa hinten gewartet hatte öffnete die hinteren Türen. Segeta trug Tifa aus dem Transporter, wie ein Bräutigam seine Braut nach der Hochzeit. Tifa, die sich die ganze Zeit zu wehren versucht hatte, war mittlerweile zu Erschöpft. Da sie die gesamte Fahrt über nicht aus dem Auto sehen konnte, wusste sie nicht wo sie sich befand. Segeta hatte in der Zeit ein Nickerchen gemachte gehabt. Nun betrat Segeta das Haus, das einer kleinen Villa ähnelte. Es glich einer kleinen Villa. Tifa hatte dieses Haus nie zuvor gesehen. Sie wusste ja nicht einmal das hier eines stand. Beim hineingehen sah sie auf die Klingel. Doch ein Name war nicht angebracht, was sie als seltsam empfand, den das Haus sah noch relativ gepflegt aus. Segeta ging mit ihr die Treppen in das zweite Geschoss. Das Haus mit insgesamt drei Etagen (Erdgeschoss, 1. OG, 2.OG) war wunderschön ausgestattet. Segeta sagte nichts als er sie in ein Zimmer brachte, in dem sich nur ein Bett befand, mit nur einer Decke und einem Kissen. Zudem befand sich dort ein Tisch und zwei Stühle, sowie eine Toilette. "Da sind wir!" meinte Segeta und legte Tifa behutsam aufs Bett. "Sie sind sicher müde. Ich werde ihnen etwas zu Essen bringen." meinte Segeta und zog ihr das Stück Klebeband vom Mund. Tifa spürte einen leichten Schmerz. Dann fing sie an ihn voll zuschreien. "WAS SOLL DAS!!! MACH MIR GEFÄLLIGST DIE FESSELN AB!!! ODER..." Segeta drückte ihr eine Hand auf den Mund und zog die Masamune, die er ihr an die Kehle hielt. "Ich zähle jetzt bis drei. Und wenn sie dann noch schreien, muss das Klebeband wieder rauf!" erklärte er ihr ruhig. Tifa nickte ein wenig und Segeta begann zu zählen. "1... 2... 3!" er nahm die Hand von ihrem Mund. Tifa hielt sich zurück ihn nicht gleich wieder anzuschreien. Sie sprach nun in normaler Lautstärke mit ihm. "Was soll das? Warum halten sie mich hier fest?" Segeta stand auf und holte einen kleinen Schlüssel hervor. "Das erkläre ich ihnen nachher. Nun werden ich sie erst einmal von ihren Fesseln befreien. Ich kann das gar nicht sehen!" Segeta wollte sich gerade über Tifa beugen, als er plötzlich schmerzhaft aufschrie. Tifa erschrak. Segeta ließ den Schlüssel neben Tifa aufs Bett fallen und hielt sich eine Hand an den Kopf. Die andere an die seine Brust in höhe des Herzens. "Nein Mutter... Glaub mir sie wird uns nicht aufhalten können... Bitte nicht Mutter." sprach er scheinbar mit sich selbst. Scheinbar schien Jenova Einfluss auf ihn zu nehmen. ~Er wird wohl gerade von ihr bestraft, weil er etwas nicht tun soll?~ Tifa sah den Schlüssel neben sich auf dem Bett liegen und legte sich schnell auf den Schlüssel.
Zu dieser Zeit kamen Cloud, Hexx und Vincent in Kalm an. Cloud sprang sofort vom Motorrad und rannte zu einem der SEEDs. "WO IST DIESER SEGETA!!! ER MUSS HIER SEIN!!! WO IST ER HIN?!?!?!" rief Cloud dem SEED zu. Dieser sah ihn verwirrt an. "Hier ist niemand vorbeigekommen! Das hätten wir 100%-ig gemerkt!" Cloud sah ihn nun verwirrt an. "Das kann nicht sein! Segeta muss auf einem gelben Chocobo hier angekommen sein! Sonst hätten wir Fußspuren von einem Chocobo oder einem Menschen im Sand neben der Straße gesehen!" In diesem Moment kamen auch Hexx und Vincent dazu. "Was ist denn los?" fragte Vincent. "Er scheint hier nicht angekommen zu sein!" meinte Cloud. Der SEED sah nach hinten. "Hier ist nur ein gelber Chocobo angekommen. Er scheint den Weg nach Kalm zu kennen. Wahrscheinlich wurde er darauf getrimmt!" meinte er. Cloud und Vincent sahen sich fragend an. "Wie kann das sein?" fragten Cloud. Dann hörte man Hexx fluchen. "Verdammt!" fluchte er. "Was ist Hexx?" fragte Vincent. "Der Coca-Cola-Wagen! Cola ist Segetas Lieblingsgetränk! Schon seit Ewigkeiten! Er war bestimmt im Transporter!" Cloud und Vincent erschraken. "Das heißt wir sind die ganze Zeit in die falsche Richtung gefahren." Hexx nickte. Cloud trat gegen eine Hauswand. "Jetzt stehen wir wieder bei Null! SCHEIßE!!!"
Wieder im Haus an der Küste... "Mutter bitte las das!" Segeta hatte sich wieder relativ gefasst. Er war nach hinten gelaufen und hatte sich auf einen Stuhl gesetzt. Er schien tief durchzuatmen. Tifa hatte es geschafft sich mit dem Schlüssel, unbemerkt von Segeta, die Handschellen an den Füßen zu lösen. Nun war sie dabei ihre Hände von den Handschellen zu befreien. Segeta stand auf und ging auf sie zu. "Ich muss dich schnell von den Fesseln befreien, bevor sie wiederkommt." meinte Segeta und wollte zu Tifa gehen, als ihm ein Fuß entgegenkam. Er wehrte ihn mit der Hand ab und hielt ihn fest. "Bitte... ich konnte sie gerade verdrängen!" meinte Segeta. Tifa, deren Hände noch immer gefesselt waren, sah ihn verwirrt an. Segeta fasste sich wieder an den Kopf. Scheinbar hatte er Kopfschmerzen oder ähnliches. "Bitte... Hör mir zu!... Ich weiß nicht was hier mit mir vorgeht, aber diese Frau übernimmt ständig meinen Körper. Ich tue Dinge dich ich sonst niemals tun würde! Tifa du..." Segeta hatte wieder schmerzen. Tifa sah ihn noch immer verwirrt an. Segeta schien sich gegen den Einfluss von Jenova zu wehren. "Bitte sag den anderen... HYAHYAHYAHYA!!!!" Segeta Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig. "Äh... alles in Ordnung?" fragte Tifa, die mittlerweile aufstehen konnte." Segeta sah nach unten. "Mit mir ist alles in Ordnung miss Lockheart! Hihihihhihihihihi..." Er sah sie an. Sein Blick sah wie der eines Wahnsinnigen aus. Dann griff er an. Tifa konnte dadurch das ihr Hände gefesselt waren nicht abwehren. Segeta schlug ihr in die Magengegend, wodurch sie ohnmächtig wurde. "Hihi hihi... kicherte Segeta. "Wir haben gerade noch die Kurve gekriegt. Nicht wahr Mutter? Diese Frau beeinflusst uns zu sehr!" Segeta zog die Masamune und wollte zuschlagen, doch sein Arm wollte nicht. "Mutter, ich kann sie nicht töten!" Er nahm die Masamune herunter. "Ja Mutter! Wir lassen sie hier! Dann kommt sie uns nicht in die Quere!" Segeta nahm den Schlüssel von den Handschellen, öffnete diese und machte sie an einem von Tifas Beinen fest. Dann holte er eine Kette, die an der Wand befestigt war und befestigte sie an der Handschelle. Das andere Ende der Kette war in die Wand eingelassen. "So... Dann rennt sie uns nicht weg." Segeta ging lachend mit dem Schlüssel nach draußen. Als er die Tür schloss, kam ihm ein Jenovite entgegen. "Herr, was ist mit der Frau?" Segeta sah ihn an. "Bring ihr zweimal am Tag was zu Essen. Niemand rührt sie an!" Segeta ging davon.
Nach einer Weile erwachte Tifa wieder. Sie lag im Bett. Ich Bauch schmerzte noch immer durch Segetas Schlag. "Au... das war nicht schön!" Sie wollte aufstehen und zur Tür gehen, als sie ihren Fuß nicht mehr weiterbewegen konnte. ~Eine Kette!~ Tifa erinnerte sich, was kurz zuvor passiert war. ~Segeta scheint sich zu wehren... Aber warum wollte er es unbedingt mir sagen?~ Tifa verstand das nicht.