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Fanfic

Kujas Erbe

Kuea begibt sich auf die Spuren von Kuja und erlebt eine Geschichte mit 27 Hauptakten und drei alternativen Enden.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
30
Startdatum
17.02.2007
Endedatum
09.04.2007

Kapitel 11: Raus aus Lindblum

Kuea rannte aus dem Kerker des Palastes. Wachen waren ihr bis jetzt nicht entgegen gekommen oder hatten versucht sie aufzuhalten. ~Hoffentlich passiert Kuja nichts... oder besser Vater... daran muss ich mich erst einmal gewöhnen!~ Sie rannte weiter. Sie kam am Ausgang des Palastes an. Zwei Wachen standen wache am Tor. Sie sahen sie jedoch nicht. Das Tor selbst war geöffnet. Kuea rannte wie von der Tarantel gestochen hindurch. Die Wachen sahen ihr verwundert hinterher, folgten ihr jedoch nicht. Kuea rannte durch die Straßen Lindblums. Sie stieg in eine der Lufttaxen und flog zum Wohnviertel. Dort angekommen rannte sie nach Hause. Die Wohnung war zwar abgeschlossen, doch sie wusste, wo Segeta den Schlüssel versteckte. Sie schob einen kleinen Holzbalken neben der Tür zurück und griff in den dahinter befindlichen Hohlraum. Nachdem sie den Schüssel hervorgeholt und die Tür aufgeschlossen hatte, rannte sie in ihr Zimmer. Dort angekommen sah sie vom Fenster aus auf die Straße. ~Mich scheint niemand zu verfolgen.~ dachte sie. Dann rannte sie ins Wohnzimmer und durchsuchte die Schubladen. Segeta hatte irgendwo immer etwas Geld. Nachdem sie 150 Gil gefunden hatte, rannte sie wieder aus der Wohnung, ohne die Tür abzuschließen, zur Lufttaxe. Diese brachte sie zum Hafen (für Flugschiffe). Am Hafen angekommen, sah sie ein kleines Frachtschiff und eine Frau, mit der sie hier nicht gerechnet hatte. Mit Frau Wackelarch. "Oh. Die kleine Miss Glory!" begrüßte Frau W. die erstaunte Kuea. "Frau Wackelarch!... Was machen sie denn hier?" fragte Kuea. "Ich?... Ich fliege zu meiner Schwester nach Alexandria. Nachdem der Schulunterricht eingestellt wurde, aufgrund der schwierigen politischen Lage mit Alexandria, will ich sie besuchen und mich vergewissern, das es ihr gut geht... Und was führt sie hierher?" fragte Frau W. zurück. "Ich äh... ich muss auch nach Alexandria." meinte Kuea. Frau W. sah sie verwundert an. "Ach so? Und was ist mit Herrn Glory? Kommt er nicht mit?" fragte sie erneut. Leider konnte Kuea solche Fragen momentan nicht gebrauchen. "Segeta ist bereits vor geflogen, um uns eine Unterkunft zu beschaffen." log sie. Frau W. nickte verstehend. "Wir können ja zusammen fliegen." schlug Frau W. vor. Kuea stimmte dem zu. Besser gleich loszufliegen, als in die Gefahr zu kommen erwischt zu werden. Die beiden Frauen stiegen in das Luftschiff, welches kurze Zeit später los flog.

Nachdem das Schiff die Tore Lindblums verlassen hatte, atmete Kuea zum ersten Mal erleichtert durch. Sie ging an Deck, um sich Lindblum aus der Ferne anzusehen. Die Stadt wurde immer kleiner und entfernte sich von ihr. ~Sobald ich über der Grenze bin, habe ich nichts mehr zu befürchten.~ Sie sah kleinere Flugschiffe, die nach Lindblum flogen und von dort kamen. ~Warum habe ich von den Konflikten bisher eigentlich nichts gemerkt?~ überlegte Kuea und sah auf die große Ebene, die Lindblum umgab. Sie konnte von weitem einen Quast Morast erkennen. Mehr aber auch nicht. ~Was hat Segeta nur dazu gebracht so zu werden?... Oder hat er das wirklich von Anfang an geplant gehabt?... Und warum will er die Weltherrschaft an sich reißen?... Und ich soll seine Sklavin sein?...~ Sie schüttelte sich. Kuea überlegte und dachte über die Sache, die im Kerker passiert war nach. Die Stadt selbst war nicht mehr zu sehen. Jedoch war die Grenze, das Südtor, noch weit. Kuea wandte sich um und wollte in ihre Kabine gehen, als ein 1-Mann-Flugschiff mit enormer Geschwindigkeit über ihr hinweg flog. Kuea sah nach oben und entdeckte einen Mann, der einen Hut aufhatte, so wie sie die Schwarzmagier trugen. ~Ist das etwas...~ Kuea hatte ein ungutes Gefühl. Dann drehte die Person um und raste auf das Frachtschiff zu. ~Was hat der den jetzt vor?~ dachte Kuea, als der Mann direkt auf sie zuraste. "Ist der bescheuert?" fragte der Steuermann Kuea. Doch mehr konnte er auch nicht fragen. Denn der Mann raste direkt auf das kleine Häuschen des Steuermannes zu. Kurz bevor das 1-Mann-Flugschiff in das Häuschen. krachte, sprang der Mann mit dem Hut von seinem Fluggerät und landete elegant auf den Füßen. Sein kleines Fluggerät krachte in das Steuerhäuschen, welches aufgrund des Benzins im Tank explodierte und zu brennen begann. Der Mann stand zwischen Kuea und dem brennenden Steuerhaus, durch das man nach unten gelangen konnte. Die Flammen im Hintergrund ließen den Mann als äußerst gefährlich und mächtig erscheinen. "Die kleine Reise ist nun zu Ende Kuea!" meinte der Mann. "Sie sind der Mann aus dem Kerker! Dieser Magier!" erkannte Kuea ihn wieder. "Schön das sie sich erinnern. Mein Name ist Vance." meinte er und ging auf Kuea zu. Er trug einen schwarzen langen Mantel, eine schwarze Hose und den Hut, der nicht so ganz zu den schwarzen Sachen passte. "Und nun komm mit Kleine. Ich will keine Gewalt anwenden!" erklärte er. "Ich werde aber nicht mitkommen!" widersetzte sich Kuea. Vance seufzte. "Das habe ich mir schon gedacht." er knackte mit seinen Händen, indem er eine Hand zur Faust ballte und sie in die Handfläche der anderen legte. Dann drückte er mit dieser zu. Kuea ging einige Schritte zurück. "Was denn? Gerade hast du noch gesagt du widersetzt dich!" Kuea überlegte was sie tun sollte. Vance war nur noch vier Meter von ihr entfernt. ~Was soll ich nur tun?~ Kuea bekam langsam Panik. Vance wollte sie gerade gefangen nehmen, als sich Kuea mit Tritten und Schlägen wehrte. "Jetzt mach es nicht komplizierter als es ist!" meinte Vance und wollte Eismagie anwenden, um sie ruhig zu stellen. Doch in diesem Moment schwankte das Luftschiff in eine Schieflage. Vance und Kuea rutschten langsam nach links auf dem Deck. Das Luftschiff drehte sich in dieser Schieflage und stürzte zu Boden. Vance sah sich erschrocken um. ~Da habe ich wohl übertrieben.~ Kuea hielt sich an der Brüstung fest, als das Frachtschiff auf das Gebirge zuraste, welches Alexandria und Lindblum trennte...