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Fanfic

Kujas Erbe

Kuea begibt sich auf die Spuren von Kuja und erlebt eine Geschichte mit 27 Hauptakten und drei alternativen Enden.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
30
Startdatum
17.02.2007
Endedatum
09.04.2007

Kapitel 9: Kuea und Kuja

Wir kamen im sogenannten "Zimmer" an. Es war der selbe Raum, in dem diese beiden komischen Clowns irgend ein komisches Ritual an mir vollzogen hatten. Sie hatten mich wieder an der Wand mit der Kette festgebunden. Kuja hatten sie an der Wand gegenüber festgemacht. Dann gingen die Wachen raus und verschlossen die Tür. "Ist alles in Ordnung mit dir?" fragte mich Kuja. Ich sah zu ihm. "Ja... Aber warum hat Segeta sich so benommen?"" fragte ich. "Nun wie hat er sich den vorher benommen?" fragte Kuja zurück. "Na das war so..." ich begann zu erzählen, wie ich und Segeta zusammen gelebt hatten und wie er sich um mich gekümmert hatte.

[Erzählerwechsel...] Kuea erzählte Kuja, wie sie mit Segeta aufwuchs. Sie erzählte mehr als drei Stunden, in denen Kuja geduldig und mit einem Höchstmaß an Interesse zuhörte. "Und dann wurden wir halt hergebracht." beendete Kuea ihre Erzählung. Kuja nickte. "Nun... und ich dachte immer er wollte dich von mir fernhalten, weil deine Mutter das wollte." meinte Kuja traurig. Kuea sah ihn fragend an. "Sag mal, warum hast du dich nie bei mir gemeldet?" fragte Kuea. Kuja sah sie an. Sein Blick schien traurig. "Das habe ich versucht. Doch Segeta hat dies immer verhindert. Er hat dich vor mir abgeschottet. Und ich wollte nicht, das man erfährt das ich noch lebe. Das hätte nur zu Konflikten geführt." erklärte Kuja. Kuea lehnte sich an die Wand. "Kann ich irgendwie verstehen. Aber was zum Henker ist hier eigentlich los?" fragte Kuea in der Hoffnung, endlich einmal zu erfahren, was hier passierte. Kuja sah zu dem Stein und begann zu erklären:

"Cid II. hat angefangen, einen Krieg gegen Alexandria ausbrechen zu lassen. Er sammelt Soldaten um sich. Du hast ja vielleicht gemerkt, das die Kasernen immer voller werden. Ich dachte ich könnte etwas bei Zidane gut machen und die Gründe dafür herausfinden. Deshalb habe ich begonnen Cid II. ein wenig auszuspionieren. Doch nach einer Weile, wurde ich bemerkt und ich musste meine Spionage abbrechen. Nebenbei habe ich begonnen Kontakt zu dir aufzubauen. Ich musste dies geheim machen, da Segeta das unterbunden hätte. Dann wurdest du hierher gebracht und ich wollte dich befreien. Und nun sind wir beide hier." erklärte Kuja.

Kuea sah ihn nickend an. "Wie hast du Mutter eigentlich kennen gelernt?" fragte sie dann interessiert. Sie hatte mehr als nur diese Frage, die sie ihrem Vater stellen wollte. Doch sie wollte langsam beginnen. "Deine Mutter!?... Nun, sie war die Tochter einer reichen Frau aus Treno. Sie war bei einer Auktion, als wir uns begegneten. Wir hatten uns unterhalten und sind dann noch in mein Büro im Auktionshaus gegangen. Dort kamen wir uns näher. Dann habe ich sie erst wiedergesehen, als du bereits geboren warst. Davon habe ich erst nach dem "Vorfall" etwas erfahren, als ich deine Mutter besucht hatte. Sie wollte nichts mehr von mir wissen und ich sollte mich von dir fernhalten. Daraufhin zog ich mich zurück. Doch meine väterlichen Gefühle erwachten dort erst richtig. Und dann bin ich zurückgekommen." Kuea nickte. ~So war das also...~ Sie begann ein wenig zu kichern. "Was ist denn so lustig?" fragte Kuja. "Im Geschichtsunterricht hatte wir uns immer über dich lustig gemacht. Nach dem Motto, du wärst stock schwul, weil du solch komische Klamotten trägst!" Kuja machte ein entsetztes Gesicht. "Das ist halt mein Kleidungsstil! Was dagegen? Und außerdem kleidest du dich doch ähnlich wie ich!" Kuea sah an sich herunter. "Stimmt, doch ich kann sowas tragen, weil ich eine Frau bin! Aber sag mal, wie heißt du eigentlich mit Nachnamen?" Kuja sah sie an. "Ich habe keinen. Aber wenn du nach meinem Bruder Zidane gehst, dann Tribal. Und wenn du nach deiner Tante Motoko gehst, dann hast wieder keinen. Wir Genome hatten keine Nachnamen." Kuea sah Kuja verwirrt an. "Äh... Genome? Was ist das?" Kuja sah sie leicht erschrocken an. "Du weißt nicht was Genome sind? Hast du dich nie gefragt, woher dein affenähnlicher Schwanz kommt?" Kuea sah Kuja mit einem rot werdenden Gesicht an. "M... mein was?!" Ihr Kopf wurde knallrot. Kuja sah sie nur irritiert an. "Du hast also keinen?" fragte Kuja. Kuea stand auf und drehte sich einmal im Kreis und wieder zurück. "Hast du also nicht." meinte Kuja. Kuea setzte sich wieder. "Wie sieht sowas denn aus?" fragte Kuea weiter. Kuja stand promt auf und zog seine Hose ein Stück herunter. Dann kam ein affenähnlicher hellbrauner Schwanz zum Vorschein, wie Zidane ihn auch besaß. Sein Ende befand sich kurz über bzw. beim Steißbein. Dann zog er die Hose wieder hoch und wickelte sich den Schwanz um den Bauch und bedeckte ihn wieder. "Scheinbar hast du auch einiges von deiner Mutter bekommen." meinte Kuja. Kuea nickte.

Dann wurde die Tür aufgeschlagen und Segeta betrat mit den beiden komischen Clowns den Raum. "Dann wollen wir mal, solange der Grünschnabel von Herzog schläft!" meinte Segeta. Kuja und Kuea sahen Segeta wütend an. "Was hast du vor Segeta?" fragte Kuja und stand abrupt auf. "Was ich vorhabe. Ich will nur Macht, das ist alles! Ich will das, was du nicht geschafft hast Kuja! Ich will die Weltherrschaft! Ich will ein Weltreich schaffen. Ein wahres Weltreich, das alle Reiche, nein die gesamte Welt unter sich vereinigt!!!" Segeta begann zu lachen. "Und ihr werdet mir dabei helfen!" meinte Segeta und ging auf Kuea zu. "Du hast deinen Teil ja bereits fast erfüllt!" meinte er und sah sie lüstern an. "Wie meinst du das?" fragte Kuea. "Nun, du hast deinen Vater schön hergelockt. Und schon bald wirst du meine Geliebte sein! Meine kleine Sklavin!" er packte ihre Hände und drückte sie an die Wand. Er begutachtete sie und starte kurzzeitig auf ihren Busen, der bereits ausgewachsen war, was für Genome diesen Alters normal war. Dabei leckte er sich über die Lippen. "LASS MICH LOS DU SCHWEIN!!!" schrie ihn Kuea an. "LASS SIE IN RUHE!!!" schrie Kuja ihn ebenfalls an. Segeta kicherte. "Keine Angst, wir werden nach meiner Krönung noch genug Zeit haben füreinander." meinte er und strich ihr mit der freien Hand übers Gesicht. Dann ließ er von ihr ab. "Son! Zon! Bereitest alles vor, bevor der Herzog wach wird!" Kuja sah die bedien Clowns an. "Wie kann das sein! Ich dachte ihr wärt hinüber gewesen, als Zidane euch besiegt hat?" Zon schüttelte den Kopf. "Wir sind halt zäh!" Kuja sah weg. "Ihr seid nichts weiter als elende Arschkriecher!" die beiden Clowns begann zu lachen. Segeta stellte sich neben Kuea. Seine Masamune hatte er am Gürtel und sah zu, wie Zon uns Son das Ritual vorbereiteten...