← Zurück zu den Fanfics

Fanfic

Kujas Erbe

Kuea begibt sich auf die Spuren von Kuja und erlebt eine Geschichte mit 27 Hauptakten und drei alternativen Enden.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
30
Startdatum
17.02.2007
Endedatum
09.04.2007

Kapitel 4: Der Brief

Ich hatte meine Hausaufgaben beendet, als es draußen bereits dunkel wurde. Ich machte meine Lampe auf dem Nachttisch an und legte mich ins Bett. Ich hatte für die Hausaufgaben länger gebraucht, als ich dachte und so war ich bereits etwas müde. Ich sah den Brief auf meinem Nachttisch liegen, den ich schon fast vergessen hatte. Ich nahm ihn und öffnete ihn langsam. Ich hatte es ja nicht eilig. Nachdem ich ihn geöffnet hatte sah ich hinein. Es war ein A4 Blatt im Brief, welches sorgfältig gefalltet war. Ich nahm den Zettel heraus und las ihn mir durch:

"Meine über alles geliebte Kuea... Erst einmal alles gute zu deinem 16-ten Geburtstag. Es fällt mir schwer die richtigen Wort zu finden, für das was ich dir sagen möchte. Du wirst dich vielleicht darüber wundern einen solchen Brief zu bekommen, aber es ging nicht anders. Wie gern hätte ich schon früher Kontakt mit dir aufgenommen. Wie gern hätte ich dich als Baby in den Arm genommen und dich hoch geworfen und wieder aufgefangen. Aber leider war mir dies nicht vergönnt. Dennoch habe ich dein Leben und deine Entwicklung verfolgt und bin stolz darauf, wie du dich entwickelt hast. Du wunderst dich jetzt bestimmt darüber wer ich bin. Nun ich bin dein Vater Kuea. Ich weiß du wirst dir jetzt sicherlich denken 'Was will der von mir?!' oder 'Warum meldet er sich erst jetzt?' usw.. Doch lass mich wenigstens sagen, das deine Mutter nicht wollte, das wir uns je begegnen. Ich weiß nicht, ob sie dir je erzählt hat, wer ich bin. Wenn ja, dann wirst du ja über mich bescheid wissen. Wenn nicht dann ist es momentan auch gut so. Kuea ich würde dich gerne solch viele Sachen fragen, dir soviel erzählen, mit dir über Gott und die Welt sprechen und mit dir Tetra Master spielen. Doch leider geht dies nicht. Und wenn es gehen würde, wüsste ich nicht einmal ob du wolltest. Doch ich habe dir einmal für den Fall, das ich dir begegne und du mit mir spielen möchtest eine Tetra Master Karte geschickt. Sie befindet sich mit ihm Briefcover. Sie ist zwar nicht so besonders stark, aber sie bedeutet mir einiges. Es gibt davon nämlich nur zwei auf der Welt. Doch Kuea ich muss dir auch von etwas schlimmen berichten. Das hört sich jetzt vielleicht etwas seltsam an, aber wahrscheinlich wird bald ein Krieg zwischen Alexandria und Lindblum ausbrechen. Kuea bitte sei jetzt nicht verwundert und denke bitte nicht 'Der spinnt doch!' oder sowas. Der Sohn von Altherzog Cid ist total daneben. Er will wie einst Köngin Brane die Welt regieren. Ich möchte, das du darauf achtest, das dir nichts passiert. Kuea, ich weiß nicht was du jetzt empfindest oder wie deine Einstellung mir gegenüber ist. Ich hoffe du verzeihst mir das ich mich nie bemerkbar gemacht hatte. Aber wie gesagt es ging nicht anders. Ich werde dich, solltest du es wünschen, noch einmal kontaktieren. Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr überrumpelt. In Liebe, dein Vater..."

Mehr konnte ich nicht lesen. Der Brief schien jedoch sowieso zu Ende zu sein. Ich nahm den Briefcover und sah hinein. Dort war tatsächlich eine Tetra Master-Karte. Es war die Namingway-Karte. ~Wow, die Namingway Karte. Das ist eine der seltensten Karten der Welt.~ Ich fühlte mich völlig überrannt. Segeta kam kurz drauf ins Zimmer. "Kuea... Machst du dann das Licht aus. Es ist schon spät." meinte er müde. Ich versteckte die Tetra Master-Karte schnell unter der Decke. Segeta hätte es bestimmt seltsam gefunden, wenn ich ihm von dem Inhalt des Briefes erzählen würde. "Sag mal Kuea, was stand eigentlich in diesem Brief?" fragte Segeta dann. Ich begann schnell zu überlegen. "Ein Bekannter aus meiner alten Klasse hat mir alles gute gewünscht." log ich schnell. "Ach so... na dann gute Nacht." Segeta schloss die Tür und ging ins Bett. Ich holte die Karte unter der Decke hervor und betrachtete sie im Mondschein. Nach einer Weile wurde ich müde und legte die Karte in die Schublade meines Nachttisches. Dann versuchte ich einzuschlafen. Es gelang mir nur langsam, da ich noch immer an den Brief denken musste.