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Fanfic

Hexenjäger

Die lange Geschichte aus dem früheren FFM-Radio-Forum, vollständig und kapitelweise aufbereitet.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
53
Startdatum
29.04.2007
Endedatum
20.12.2008

Kapitel 26: Zu Zweit im Wald

Lilia ging geschafft über eine Lichtung, welche mit Chocobospuren übersät war. Sie hatte sich, nachdem sie Faust begegnet war, ausgeruht. Nun begab sie sich auf die Suche nach Segeta. Es begann zu regnen und ihr Verband, welcher unter einem Hemd entlang ging, kam durch den Regen zum Vorschein. Ihr Schlüsselbein hatte ziemlich gelitten, doch Schmerz verspürte sie auf Grund des kühlenden Regens kaum. Sie lief unbeirrt weiter. ~Hoffentlich geht es ihm gut!~ dachte sie und kam auf eine weitere Lichtung. Dann sah sie ihn ihm Gras liegen. "SEGETA!!!" rief sie und lief zu ihm. Sie begann ihn zu rütteln, in der Hoffnung er würde aufwachen, doch er schien weiter zu schlafen. "Segeta wach auf! Bitte wach auf!" sagte sie zu ihm und klopfte mit ihrer Handfläche gegen seine Wange. Doch Segeta schlief weiter, als ob nichts wäre. Lilia hatte Segeta auf den Rücken gedreht und öffnete nun sein linkes Augenlid. Segetas Pupille veränderte sich nicht. Dann ließ sie sein Lid wieder zufallen und fühlte nach seinem Puls. Sie spürte einen ruhigen und gleichmäßigen Herzschlag. ~Er lebt glücklicherweise noch! Aber das Mittel scheint noch immer zu wirken!~ Der Regen hatte Segetas Kleidung mittlerweile völlig durchnässt. ~Wir sollten und besser unterstellen.~ dachte Lilia und sah sich um. Einige Meter von ihr entfernt lag ein altes Wellblech. ~Die Leute lassen aber auch alles liegen!~ Lilia holte schnell das Wellblech und zog es zu Segeta. Sie legte es über ihn an einen umgestürzten Baum, welcher an einem anderen Baum lehnte. Daraufhin setzte sie sich zu Segeta unter das Wellblech. Der Regen prasselte auf das Wellblech und erzeugte das typische Geräusch, wenn tausende Tropfen aufschlugen. Lilia sah zu Segeta, welcher langsam einen Finger, dann seine Hand bewegte. Er öffnete kurz darauf müde ein Auge. Er sah Lilia, wie sie sich über ihn gebeugt hatte. "Lilia?..." Segeta stand langsam auf und sah sich verwirrt um. "Geht es dir gut Segeta?" fragte Lilia besorgt. Segeta nickte langsam. "Warum sind wir in einem Wald? Was ist denn passiert?" fragte Segeta und lehnte sich an den umgestürzten Baum. Ihm war noch immer leicht schwindelig. "Das liegt an meiner Mutter. sagte Lilia traurig. Segeta sah verwirrt zu ihr. "Wegen Eremesia?... Sag Lilia, was ist passiert?" Lilia sah traurig zum Boden und antwortete ihm erst nicht. Dann holte sie tief Luft und begann zu erzählen: "Mutter hat dich mit einem Schlafmittel im Tee außer Gefecht gesetzt. Dann kam sie mit zwei HeX-Hexen zurück. Sie wollten dich umbringen, aber ich wollte das nicht und habe mich ihnen daraufhin in den Weg gestellt. Und dann, ..." Lilia begann zu weinen. "... dann hat sie gesagt, ich bin ab heute nicht mehr ihr Tochter und wenn ich mich den beiden HeX-Hexen in den Weg stelle, dann sollen sie mich eben verletzen oder auch umbringen." sagte Lilia unter Tränen. "Ich konnte mit dir gerade so in den Wald fliehen, aber die HeX-Hexen habe mich verfolgt. ..." Segeta machte große Augen. "Sie haben mich fast getötet, als ich gerettet wurde." erzählte Lilia. "Gerettet? Von wem? Hexx?" fragte Segeta neugierig. Lilia schüttelte den Kopf. "Faust." sagte sie. Segeta sah sie fassungslos an. "Faust?" Lilia nickte. "Ja. Ich habe das auch nicht verstanden. Als er die beiden HeX-Hexen getötet hatte, habe ich meine Augen zugemacht, weil ich dachte er würde mir auch etwas antun. Aber als ich sie kurz wieder öffnete war er verschwunden." sagte Lilia. Segeta verstand dies nicht. Jedoch sah er, dass Lilia völlig verzweifelt zu weinen begann. Er nahm sie in den Arm, auch wenn sein Hemd völlig durchnässt war. Sie lehnte sich an ihn. Scheinbar beruhigte es sie. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter. Er lehnte seinen Kopf an ihren und strich ihr sanft durch die nassen Haare. Lilia genoss dies. ~Segeta...~ Beide warteten dass der Regen aufhörte...