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Fanfic

Hexenjäger

Die lange Geschichte aus dem früheren FFM-Radio-Forum, vollständig und kapitelweise aufbereitet.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
53
Startdatum
29.04.2007
Endedatum
20.12.2008

Kapitel 25: Ein Gespräch mit Faust

Faust ging durch den Wald und folgte den Chocobospuren. Er kam auf eine Lichtung, die von Chocobospuren übersät war. Es schien so, als sei der Chocobo quer über die Lichtung gerannt. Es war nicht genau zu erkennen, in welche Richtung er letzten Endes gerannt war. Faust ging jedoch zielgerichtet geradeaus. ~Warum muss immer alles so kompliziert sein.~ Nach ca. 10 Minuten kam er auf eine weitere Lichtung, wo der Chocobo graste. Hier wuchs viel Gizarkraut. ~Wusste ich es doch!~ Faust sah sich um. Dann sah er Segeta im Gras liegen. ~Verstehe...~ Der Chocobo sah zu Faust, welcher ihn daraufhin hinter dem Ohr krauelte. ~Soso... Sie werden ihn sicherlich bald finden. Dann werde ich besser das weitere Vorgehen besprechen. Schließlich geht es bald nach Estar.~ Faust verließ die Lichtung, ohne Segeta welcher bewusstlos im Gras lag.

Einige Stunden später saß Faust, getarnt als einfacher Bürger, am Bahnhof in Timber. Dabei machte er es sich auf einer Bank bequem. Eine leichter Wind zog auf und der Schal, der Faust Mund und Nase bedeckte, wehte leicht. Er sah durch seine Sonnenbrille nach oben zur Bahnhofsuhr. ~Sie müsste bald hier vorbeikommen.~ dachte Faust. Dann fuhr ein Zug ein und einige Passanten stiegen aus. Als letztes eine blonde Frau, welche sich unter einer Kapuze und einem Regenmantel versteckte. Sie setzte sich auf die Bank zu Faust. "Und, hat es er gelesen?" fragte Faust die blonde Frau. Diese nickte. "Ja, hat er... Aber warum so kompliziert? Muss das sein?" fragte die Frau und sah zu Faust, welcher auf den Boden sah. "Es muss leider sein. Ich wünschte, es ginge schneller. Aber leider geht es nicht anders." meinte Faust. Die blonde Frau seufzte. "Werde ich ihn denn wieder in den Arm schließen können? Du musst es doch wissen!" Faust sah zu ihr und schwieg. "Das kann ich dir nicht sagen." meinte er. Die Frau seufzte. "Seit damals hoffe ich, das es ihm gut geht. Ich hoffe es so sehr!" Ihr kamen die Tränen. Faust sah zu ihr. "Bitte, nicht weinen! Das kann ich nicht mit ansehen." sagte er. "Ist schon verständlich. Es muss schwer für dich sein." meinte die Frau und sah auf das Gleis, von dem der Zug bereits abgefahren war. "Ich habe mich bereits daran gewöhnt." sagte er. Dann fuhr der nächste Zug aus Deling City ein. Ein paar Leute stiegen aus, darunter auch Hexx. Dieser sah nicht zu den Passanten, die am Bahnhof auf den Bänken saßen. Er ging an den beiden vorbei, ohne sie zu bemerken. "Hexx!" flüsterte die blonde Frau zu Faust. Dieser nickte nur. "Er scheint ziemlich wütend zu sein." meinte er dann, nachdem Hexx den Bahnhof verlassen hatte. Die Frau nickte. "Er wird dich wahrscheinlich bis in den Tod verfolgen. Und dabei jagt er die falsche Person." sagte sie. Faust nickte. "Ich weiß..." Faust sah erneut auf die Uhr. "Sie werden ganz sicher bald ganz Timber nach mir abgesucht haben. Am besten wir gehen nach Hause." sagte Faust. Die Frau und er standen auf. "Wie lange muss ich eigentlich noch im Untergrund leben?" Faust sah sie an. "Nicht mehr lange... Und nun geh bitte nach Hause. Sie dürfen dich nicht entdecken." sagte er. Die Frau sah zu ihm. "Zeig mir bitte noch einmal dein Gesicht." Faust hielt kurz inne und die Frau sah ihn hoffnungsvoll an. Dann sah Faust sich um, nahm die Brille ab und zog den Schal herunter. Sein Gesicht kam zum Vorschein. Die Frau betrachtete ihn. Ihr kamen Tränen und sie legte eine Hand auf seine Wange. "Es tut mir so unendlich Leid, dass..." Faust unterbrach sie, indem er ihr einen Finger auf den Mund legte. "Ist schon gut... Du brauchst dich nicht für Sachen zu entschuldigen, die schon vergangen sind. Aber nun geh bitte, bevor sie dich mit mir sehen. Zuhause können wir uns besser unterhalten. Und unternehme bitte nicht solche Ausflüge. Wenn Eremesia dich findet, dann ist es aus." sagte Faust. "Ich verstehe dich ja. Aber du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich habe mich all die Jahre so gut vor ihr verstecken können, da schaffe ich auch noch die restliche Zeit." sagte sie. Faust zog sich den Schal wieder übers Gesicht und setzte sich die Sonnenbrille auf. "Dann bis nachher. Ich habe noch etwas zu erledigen." Die Frau nickte. "Gut bis dann." Sie lief los und Faust sah ihr hinterher.

Es begann zu regnen. Faust sah in den Himmel. Die Regentropfen fielen auf seine Sonnenbrille. diese Wort gingen ihm immer wieder durch den Kopf. ~Leider kann ich es dir nicht sagen. Ich bring es nicht übers Herz es dir zu sagen.~ Faust wollte gehen, als ihn gerade jemand von hinten ansprach. "Hey du! Irgendwoher kenne ich dich!" sagte die Stimme, welche Faust nur zu gut kannte. Er wandte sich um sah zu Hexx. Dieser stand wie er im Regen. "Ich weiß wer du bist!" sagte Hexx. Faust ließ sich nichts anmerken. "Sie müssen mich verwechseln." meinte er. Hexx sah ihn finster an. "Verarsch mich nicht Faust! Wer war die blonde Frau?" Hexx sah Faust wütend an. Doch dieser wandte sich einfach wortlos um. "Wie ich sehe hattest du uns bemerkt. Ich habe nichts anderes von dir erwartet." meinte Faust und ging. Hexx rannte ihm hinterher. "Bleib stehen!" Er schlug zu, doch Faust wich Hexx, mit den Händen in den Taschen, seitlich aus und fegte ihn mit einer magischen Druckwelle von sich weg. "Du scheinst uns jedoch nicht gleich bemerkt zu haben, sonst hättest du uns sofort angegriffen." meinte Faust. Hexx stand auf. "Leider! Aber mir erschien es seltsam, das ihr weder gegangen, noch in einen Zug eingestiegen seid!" meinte Hexx und wollte erneut angreifen, als er sich plötzlich nicht mehr bewegen konnte. "WAS! Wie kann das sein! Ich habe doch extra meine Technik angewandt!" Faust sah Hexx durch seine Sonnenbrille gelassen an. "Ich will nicht kämpfen Hexx. Ich habe Anderes zu tun." sagte er. Hexx sah ihn an. ~Wie kann er mich einfach wieder paralysieren!~ Faust ging davon. "Wir sehen und in Estar. Und bring doch deine beiden Schüler mit!" sagte Faust und ging im Regen davon. Hexx sah ihm gezwungener Maßen hinterher. "JETZT STELL DICH DU ELENDER HURENSOHN!!!" Faust blieb stehen, wandte sich um und schoss mit voller Kraft auf Hexx. Dieser wurde getroffen und flog zurück, gegen eine Säule. Faust hielt sich zurück. "Wehe du beleidigst meine Mutter noch einmal!" Dann ging Faust davon."

Hexx stand auf. ~Er hat also doch einen Schwachpunkt! Aber er ist mir wieder entkommen!~ Hexx schlug auf den Boden. ~Wer war diese Frau!~ Hexx erinnerte sich zurück. ~Das war bestimmt diese Krankenschwester! Und von irgendwoher kenne ich sie auch... aber von wo?~ Hexx versuchte sich zu erinnern, doch ihm fiel es nicht ein...