Kapitel 18: In Timber
Die Sonnenstrahlen drangen durch das hintere Fenster des Autos, als Vance langsam wach wurde. "WHAA...!" Durch Vances plötzliches Erschrecken, wachten auch die anderen drei auf, welche ebenfalls erschraken. "Wo sind wir?" fragte Camillia. "Ich glaube, wir sind kurz vor Timber." sagte Segeta, der fassungslos nach vorn aus dem Auto sah. Das Auto selbst stand auf der Straße, ungefähr 300 Meter vor Timber. Von Weitem konnte man eine Eisenbahn nach Timber fahren sehen. "Wie kommen wir hierher?" fragte Lilia, welche zwischen Vance und Camillia saß, welche gerade ausstiegen. "Ich weiß es nicht, ..." meinte Segeta, während er sich abschnallte. "... dass Einzige, was ich noch weiß, ist, dass ich mit einem Mal müde wurde." Lilia nickte. "Mir ging es genauso." sagte sie und stieg ebenfalls aus dem Auto. Als alle ausgestiegen waren, sah Camillia auf die Benzinanzeige des Autos. Diese stand noch immer bei "leer". "Das verstehe ich nicht?... Wie kann ein Auto ohne Benzin fahren? Und das ohne Fahrer?" meinte sie. Alle wunderten sich. "Ich glaube, dass werden wir so nicht erfahren. Ich schlage vor, wir gehen in die Stadt und essen erst einmal was." schlug Segeta vor. Die Drei sahen ihn verwundert an, nickten dann aber. So gingen sie alle in die Stadt Timber.
Währenddessen war Hexx auf einer Waldlichtung und saß im Schneidersitz auf einem Baumstumpf. Dabei konzentrierte er sich. Die Augen hielt er geschlossen und bewegte auch sonst keinen Muskel. Dann stieß er mit einem Mal seine Hände vom Körper und löste so eine magische Druckwelle aus, welche die Bäume um ihn herum zum Umsturz brachte. ~Endlich! Mit dieser Technik sollte es Faust nicht mehr möglich sein, mich zu paralysieren, zu manipulieren, einzuschläfern oder was ihm sonst noch einfallen könnte...~ Hexx stand auf. ~... Jetzt ist er gezwungen direkt gegen mich antreten zu müssen!~ Hexx freute sich und ging vom Baumstumpf herunter. ~Hoffentlich lässt er sich bald blicken! Umso eher ich ihn erledige, umso besser!~ Hexx ging wieder nach Timber zurück.
Segeta und die Anderen gingen durch die Straßen von Timber. Dabei kamen sie an einem Café vorbei. "Gehen wir hierhin?" fragte Segeta. Vance, Camillia und Lilia stimmten zu. Nachdem sie alle im Café saßen und etwas zu Essen bestellt hatten, trat Stille ein. Weder Camillia oder Lilia, noch Segeta oder Vance sagten etwas. Alle aßen ihr Essen. "Entschuldigt mich bitte kurz." sagte Lilia nach einer Weile, stand auf und ging auf die Toilette des Cafés. Camillia sah ihr hinterher. "Ich bin auch gleich wieder da." sagte sie und lief Lilia hinterher. Als die Beiden weg waren, begann Vance sofort zu Segeta zu sehen. "Was ist mit dir los! Wir sind SEEDs!" sagte Vance. Segeta sah ihn an. "Du weißt, warum ich bei den SEEDs eingetreten bin!" sagte Segeta knapp. Vance seufzte daraufhin. "Willst du damit sagen, dass du kein SEED mehr sein willst?" fragte Vance. "Richtig. Sobald ich einen Laden mit ordentlichen Klamotten gefunden habe, werde ich Faust privat verfolgen." sagte Segeta. Vance seufzte wieder. Dann stand er auf. Segeta sah ihn verwirrt an. "Was ist los Vance?" fragte Segeta. "Vance sah zur Seite. "Du weißt ja, warum ich bei den SEEDs eintreten wollte. Und bisher waren unsere Wege die selben. Aber nun laufen sie auseinander. Du weißt, dass ich die Hexen eigentlich verabscheue, egal wer es ist. Daher werde ich zurück zum Garden gehen, bzw. Hexx suchen und ihn dazu bringen, mich mitzunehmen." Segeta sah nun ebenfalls zur Seite. "Es geht um Camillia und Lilia hab ich Recht?" sagte Segeta. Vance nickte. "Ich werde dich nicht verraten Segeta, aber versprich mir, dass du sie für mich ausfindig machst." sagte Vance. "Selbstverständlich." sagte Segeta. "Gut. Dann sehen wir uns zum Treffen im Waisenhaus wieder." "Na klar." Mit diesen Worten und ein wenig Geld, ging Vance langsam davon. Segeta sah ihm hinterher. Nach ca. 3 Minuten kamen Camillia und Lilia zurück. "Wo ist dieser Vance?" fragte Camillia. "Wir haben uns beraten und er ist gegangen, weil ich bei den SEEDs ausgetreten bin." sagte Segeta. Lilia setzte sich. "Verstehe. Wir haben uns auch beraten. Zu aller erst wollten wir uns bei euch entschuldigen, aber er scheint ja gegangen zu sein. Zumindest, wollten wir dir erst einmal danken, für deine Freundlichkeit." sagte Lilia und wurde dabei etwas rot im Gesicht. "Kein Problem, meine Mutter war auch eine Hexe. Daher verspüre ich keinen Hass euch gegenüber." sagte Segeta. Lilia und Camillia sahen ihn überrascht an. "Deine Mutter war eine Hexe? Wer war sie?" fragte Camillia. Segeta atmete tief durch. "Entschuldigt mich kurz, ich gehe nur schnell auf Toilette." sagte er. Dann stand er auf und ging. Lilia und Camillia sahen ihm hinterher. "War ich zu direkt?" fragte Camillia. Lilia nickte...