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Fanfic

Rache für meinen Schüler

Eine lange Final-Fantasy-VII-Geschichte über Segetas Rachefeldzug und seine Folgen.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
42
Startdatum
25.01.2007
Endedatum
12.03.2007

Kapitel 4: Herrscher am Strand, nichts für taube Ohren

Ich hatte mit Coca gerade den Ozean überquert, als ich vor den Toren Costa del Sols stand. Diese Stadt, die zu einer meiner Lieblingsstädte gehörte, weil man hier am Strand so gut entspannen konnte. Und dies tat ich auch. Coca war im Wasser und suchte nach Essbarem. Ich hatte mir eine Liege genommen und entspannte mich gerade bei wunderschönem Sonnenschein. Dann hörte ich Getümmel. Auf der einen Seite des Strandes, waren dutzende von Mogries und Quens. Sie schienen sich wie eine kleine Privatarmee um eine Person gestellt zu haben. Auf der anderen Seite des Strandes waren Shinra Soldaten und in den Cafes saßen andere seltsam gekleidete Leute.

Ich machte mir nicht viel daraus und genoss die Wärme auf meiner Haut, als ich auf einmal mit einem lautstarken Musikangebot konfrontiert wurde. Von der einen Seite erschallte das Wutai-Lied, die Nationalhymne Wutais. Auf der anderen der, wie sollte es anders sein, Shinra-Song. Doch damit nicht genug, hatte ich hinter mir einen Kirchenchor, der das One Winged Angel zum besten gab. Nur das statt dem normalen Text nur irgend ein unverständliches Zeug von Hexen zu hören war. Also eine mehr als aushaltbare Angelegenheit.

Ich hielt mir die Ohren zu, doch dies schien nicht wirklich zu helfen. Ich stand auf, die Hände auf den Ohren und machte mich auf den Weg zu den Shinra-Typen. Als ich bei ihnen ankam, sah ich ihren Präsidenten Brooklyn dort sitzen. Ich sparch ihn direkt an, wobei ich schon fast brüllen musste. "MR. PRÄSIDENT!!!" brüllte ich ihm zu. Er drehte sich zu mir um. "Grüße." meinte er zu mir. "Könnten sie die Musik leiser machen?" bat ich ihn. Er schien mich zu verstehen... So glaubte ich zumindest, doch das war leider etwas daneben. "Ihnen ist die Musik also zu leise... Ja dieses großartige Lied, kann man nur auf maximaler Lautstärke hören, damit alle sich daran erfreuen können." Ich schüttelte den Kopf, doch Brooklyn achtete nicht mehr auf mich. Er drehte die Musik auf Maximum und in einer Endlosschleife! Ich ging, um vielleicht an einem anderen Teil des Strandes in Ruhe in der Sonne liegen zu können, bevor ich mich um Cloud und seine Gruppe kümmern wollte. Ich ging zu den Cafes, doch dort war nur das verkrüppelte One Winged Angel, ebenfalls in einer Endlosschleife zu hören. Ich ging auf den Typen zu, der meiner Meinung nach wie der Chef der Gruppe aussah. "Hey sie!" meinte ich zu ihm. "Ja mein Sohn." gab er so ruhig zurück, das ich beinahe dachte er wäre bekifft. "Könnten sie die Musik leiser machen?" fragte ich den in ein Gewand gekleideten Mogrie. "Ich, Papst Mogedikt der XVI. sage dazu... Nein. Mein Chor hat sich gerade ein gesungen. Da kann ich ihn doch nicht dazu bringen, jetzt einfach aufzuhören."

Ich bat ihn noch einmal, die laute Musik zu beenden, doch er wollte nicht. Deshalb ging ich zur dritten Geräuschkulisse. Ich sah einen Mogrie mit Bart, der eine Rede zu seinen Leuten hielt. Dabei sprach er in ein Mikrophon: "Wollt ihr den totalen Musikmaraton?... kupo." Die Menge jubelte. "Dann wird jetzt zurückgedröhnt! Shinra wird uns nicht weiter mit ihrer Propagandamusik nerven!" Der Mogrie, den ich als den Diktator Mog identifizierte, drehte die Musik lauter. Ich selbst versuchte gar nicht erst diesen Diktator davon zu überzeugen, die Musik auszuschalten. Mir war Brooklyn, bei dem man zumindest glauben konnte, das er gewählt wurde, lieber.

Ich wollte jetzt nur noch hier weg. Ich holt die Pfeife hervor und pfiff so laut ich konnte. Doch Coca kam nicht. Die Musik war so laut, das Coca den Pfeifton nicht hören konnte. Ich ging zu meiner Liege zurück, nahm die Masamune, die unter einem Handtuch versteckt war und ging auf den Elektrokasten zu, der sich in der Nähe der Cafes befand. Ich holt aus und mit einem gekonnten Schlag, hatte ich den Kasten in zwei gehauen und damit auch die Sicherungen. Die Musik brach abrupt ab. Ich sah zum Strand. Nur noch der Chor von diesem komischen Mogedikt sang. Allerdings ohne musikalische Begleitung.

Dann sah ich etwas, was ich nie geglaubt hätte. Die beiden Seiten, also die Leute von Brooklyn und die des Diktator Mog gingen aufeinander los. Jeder beschuldigte dabei den anderen, die Musik abgestellt zu haben. nur Mogedikt lieb sitzen und schien sich noch immer seinen Chor anzuhören, bei dem man nicht mehr erkannte, das es sich eigentlich mal um das One Winged Angel gehandelt hatte. Ich pfiff Coca zu mir und machte mich auf den Weg nach North Corel. Von den Leuten hier in Costa del Sol wollte ich nichts zu tun haben. Von mir aus hätten die Krieg gegen einander führen können, solange die Musik endlich zu Ende ist und es auch blieb.