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Fanfic

Kujas Erbe

Kuea begibt sich auf die Spuren von Kuja und erlebt eine Geschichte mit 27 Hauptakten und drei alternativen Enden.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
30
Startdatum
17.02.2007
Endedatum
09.04.2007

Kapitel 26: Der Angriff

Ein Tag war seit der Nachricht von Zidane vergangen. Kuea saß im Kerker. Garnet und Hexx ging gerade zu ihr hinunter. Kuea rannte zu den Gitterstäben. "Königin Garnet!..." Hexx unterbrach sie. "RUHE!!!" meckerte er. Kuea erschrak ein wenig. Ein Soldat brachte einen Stuhl mit, auf den sich die Hochschwangere Garnet setzten konnte um sich nicht allzu sehr anzustrengen. Hexx stand neben ihr wie ein Leibwächter. "Was wisst ihr über diesen Segeta?" fragte Garnet. Kuea sah sie etwas verwirrt an. "Warum?" Sie sah bedrückt zu Boden. "Er ist mit einer Armee hierher hin unterwegs. Er wird in ungefähr 1 bis 2 Stunden hier sein. Und wir wollen wissen, ob ihr etwas besonderes über ihn wisst?" meinte Garnet. Kuea begann zu überlegen. "Er absolut skrupellos. Er tötet ohne Rücksicht auf jemanden und er ist besessen davon Macht zu besitzen." meinte Kuea. Garnet nickte. "Seltsam nur, das er dann nicht vorher aufgefallen ist. Weder als Berater von Cid II. noch als Verbrecher oder ähnliches." Kuea sah traurig zum Boden. "Da hat er mit mir zusammen gelebt." meinte sie. Garnet sah Kuea verwirrt an. "Wie zusammengelebt?" "Er hat mich aufgezogen. Allerdings war er dort ein liebevoller und wirklich netter Mensch." Hexx hustete unauffällig. Er unterdrückte ein schmunzeln. "Aber wie ich später erfuhr, hat er meine Mutter getötet und mich entführt. Dann hatte er mir sogar erzählt er währe ein Freund meiner Mutter gewesen und hätte er mich aufgenommen, weil sie verstorben ist und ich nirgendwo hin konnte." Garnet hörte interessiert zu. "Und was war mit ihrem Vater?" fragte Garnet. "Mein Vater... Nun das ist Kuja Tribal." Garnet schrak zurück. "D... das ist nicht wahr! Kuja hatte doch nie eine Liebesbeziehung gehabt! Dafür war er viel zu sehr auf sich bezogen!" sagte Garnet erschüttert. Kuea sah sie an. "Na und! Mit meiner Mutter war er dennoch zusammen!" Garnet war nur geschockt. Als sie gerade wieder etwas sagen wollte, hörten alle ein lautes Geräusch. Dann eine Art Explosion, dann einen Schrei der dem einen Drachen glich. "Was ist das?" fragte Kuea erschrocken. Garnet sah geschockt zu Hexx. "Nein... nicht noch einmal!" meinte Garnet. Sie erinnerte sich an den Vorfall, an dem Bahamut auf Kujas Befehl hin Alexandria angegriffen hatte. Dann wurde der Kerker erschüttet. Die Wand von Kueas Zelle zerbrach und ein Ziegelstein flog durch die Gitterstäbe direkt neben Garnets Kopf zu. Hexx stellte sich schnell schützend vor sie. Er bekam den Ziegelstein direkt in die Seite. Durch das Loch in der Wand konnte man nun auf die Stadt hinausblicken. Und Garnets Befürchtung wurde wahr. Draußen flog der Bestiendrache Bahamut und gab vereinzelte Schüsse auf das Schloss von Alexandria ab. ~Verdammter Idiot! Warum schießt er nicht auf den Schlosshof? Beinahe hätte er den Plan zunichte gemacht!~ dachte Hexx. Kuea sah nach draußen. "Ich muss ihn irgendwie abzulenken! Königin Garnet, bitte versucht ihn mit einer Bestia aufzuhalten!" bat Kuea. Garnet nickte. Hexx sah zu Garnet. ~Das ist ja einfacher al ich dachte.~ dachte Hexx, während er der schwangeren Königin aus dem Kerker half. "Wir müssen ihn unbedingt aufhalten." meinte Garnet. Hexx stimmte ihr zu. Sie erreichten die oberen Stockwerke des Schlosses und blickten von einem kleinen Balkon aus auf die Stadt. Im Süden der Stadt brannten vereinzelte Häuser. Zwei Soldaten kamen ins Zimmer. "Meine Königin! Wir werden von einer Gruppe Soldaten angegriffen. Der Herzog Segeta befindet sich auch unter ihnen!" Garnet wandte sich um. "Haltet ihn auf. Um die Bestia kümmere ich mich!" meinte Garnet. Sie wandte sich zum Balkon um. "Welche Bestia wollt ihr beschwören, damit ihr ihn aufhalten könnt?" fragte Hexx. Garnet sah zur Stadt hinaus. "Es gibt nur eine, die mächtig genug währe Bahamut aufzuhalten. Und das ist Alexander!" meinte sie. Hexx nickte erfreut. "Aber ich brauche einige Zeit, um ihn zu rufen. "Bitte haltet die Feinde solange fern!" bat sie Hexx. Dieser nickte.

Zur selben Zeit in der Stadt... Kuea rannte durch die Straßen auf denen die Leute panisch bin und her liefen. Kuea drängte sich durch das Gemenge. ~Ich muss Segeta irgendwie ablenken, bevor er noch mehr schaden anrichtet! Irgendwie muss ich ihn aufhalten!~ Die Kette ihrer Mutter hing ihr um den Hals. Wobei der Eiferstein innen schwach leuchtete. Es war nicht mehr als ein kaum zu sehendes Dimmen. Kuea kam an der Stadtgrenze an. Doch anstatt auf Segeta zu treffen, sah sie die beiden Clowns, wie sie um eine Person tanzten, welche an einer Statue an einem Brunnen festgebunden war. Es war Lil. Sie hatte einen Knebel im Mund. Kuea verstand nicht was sie dort taten. Lil hatte eine seltsame Kette um ihren Hals, auf der ein Stein leuchtete. Kuea ging auf die beiden Clowns zu, die das tanzen beendeten. "Macht sie sofort los!" befahl Kuea. "Warum? Frag ich." "Ez izt Zegetaz Befehl! Zag ich." Kuea rannte auf die bedien zu und schlug dem rot gekleideten Clown ins Gesicht. Daraufhin griff der blau gekleidete Clown sie mit Magie an. Kuea rannte zur Seite. Sie wich so dem Magieangriff aus. "Gegen unz zwei hazt du keine Chance, zag ich." "Genau, sag ich." Kuea wich den Angriffen der beiden immer wieder aus, indem sie wegrannte und sich in einem der Häuser versteckte. Lil sah dem vom Brunnen aus geschockt zu.

Zur selben Zeit am Eingang des Schlosses. Die Soldaten hatten sich dort versammelt. "Bereit?... Dann los." Sie ließen die Brücke zum Schloss herunter. Sie wollten gerade über die Brücke rennen, als sich ihnen eine Person, bewaffnet mit einem Schwert und einer Tasche, in den Weg stellte. Die Soldaten hielten kurz an. "Gehen sie uns aus dem Weg!" befahl einer. "Ihr wisst wohl nicht wer ich bin! Ich bin Segeta Glory! Herzog von Lindblum!" mit diesen Worten griff Segeta die Soldatengruppe an. Diese wehrten sich. Doch Segeta war zu schnell. Durch einen Schlag mit dem Schwert auf den Boden, preschte erneut die Energiewelle auf die Soldaten zu. Diese konnten aufgrund ihrer Anzahl nicht ausweichen wurden getroffen. Eine kleine Explosion riss ein Loch in die Mitte der Brücke, die dadurch aber nicht zerbrach. Einige Soldaten lagen auf dem Boden, anderen waren am Rand. Segeta rannte durch die Gruppe, auf den Thronsaal zu.