Kapitel 24: Planänderung
Segeta lief wutentbrannt die Treppe hinunter. ~Was fällt ihr einfach ein zu flüchten!~ Segeta ging auf ein bestimmtes Zimmer zu. Er schlug die Tür förmlich auf. "VANCE!!!" rief er in den Raum. Der Angesprochene schrak aus dem Bett. Er sah zu Segeta. "Was ist denn los?" Er sah Segeta an, wie wütend er war. Als würde etwas nicht so laufen wie er es wollte. "Was ist denn los? Bist du zu früh gekommen?" scherzte er. Segeta ging auf ihn zu und packte ihn am Kragen. "Las deine dämlichen Kommentare! Wenn ich gekommen wäre, dann währ ich bestimmt nicht hier!" meckerte er Vance an und ließ ihn los. Vance ging daraufhin ein paar Schritte zurück. "Ist ja schon gut... Jetzt beruhige dich erst mal wieder und erklär mir in aller Ruhe was passiert ist." meinte Vance. Segeta sah ihn noch immer sauer an. "Kuea ist geflohen! Und ich will das du sie verfolgst!" erklärte Segeta. Vance sah ihn teils geschockt, teil sauer an. "Warum! Sie stellt keine Gefahr mehr für unseren Plan dar! Wieso sollte ich sie also verfolgen!" widersetzte sich Vance. Segeta zog sein Schwert. "Widersetzt du dich mir etwa?" fragte Segeta nach. Seine Laune war auf einem Tiefpunkt. Vance hob eine Hand, über der eine rote Magiekugel entstand. "Ich bin doch nicht dein Handlanger! Schließlich habe ich dich damals aus dem Schwarzmagierdorf mitgenommen! Ohne mich würdest du noch immer dort rumsitzen und über den Sinn des Lebens nachdenken, statt hier einen Krieg zu planen!" Segeta sah ihn noch wütender an. "Wie kannst du es wagen so mit mir zu reden! Hier gebe noch immer ich die Befehle!" begann Segeta, mit einem Blick, der töten könnte. Vance jedoch weigerte sich standhaft. "Ich habe sie dir schon einmal zurückgeholt! Wenn du mit Frauen nicht umgehen kannst, dann ist das deine Sache!" meinte Vance, den roten Magieball noch immer aufrecht haltend. Segeta hielt sein Schwert fest in der Hand, als wollte er den Griff mit seiner Hand zerquetschen. "Du willst dich mir also widersetzen und mir mit der kleinen Leuchtkugel drohen!" meinte Segeta und ging auf Vance zu. "Was hast du vor Segeta?!" fragte Vance. "Ich entledige mich nur einem Verräter." sagte Segeta, mit wahnsinnigem Gesicht. Vance ging einige Schritte zurück. "Jetzt beruhige dich Segeta! Ich habe nichts getan!" Segeta nickte. "Eben!" Segeta schlug mit der Masamune zu. Vance blockte den Schlag mit der Magiekugel. Dann streckte er den anderen Arm seitlich aus und ließ eine zweite rote Kugel erscheinen. Damit griff er Segeta an. Dieser wich dem Schuss aus. "Ich kenne deine Schwäche Segeta! Glaub ja nicht ich lasse mich so einfach abstechen!" Segeta sprang zurück. "Mag sein! Aber mir bist du noch lange nicht gewachsen!" Segeta schlug mit der Masamune auf den Boden, auf dem ein Energieschuss auf Vance zuraste. Vance sprang zur Seite. Der Energieschuss, prallte gegen die Wand und löste eine kleine Explosion aus. Vance sah dem geschockt zu. ~Was! Ich dachte immer Segeta benutzt keine Magie!~ Vance sah wieder zu Segeta, doch da bekam er einen Tritt mitten in den Magen. Vance flog gegen die Wand. "Du bist viel zu langsam Vance!" sagte Segeta und schlug mit der Masamune waagerecht zu. Vance duckte sich Weg. Dabei hinterließ die Masamune einen tiefen Schnitt in der Wand. Vance machte eine Hechtrolle zur Seite. Dann rannte er auf den Ausgang des Zimmers zu. Er war schon fast an der Tür, als ihn die Masamune von hinten durchbohrte. Vance fiel auf den Boden. Segeta ging auf ihn zu und zog die Masamune aus ihm heraus. "Du bist völlig durch den Wind Segeta! Ich hätte schon viel eher aussteigen sollen oder dem Ganzen ein Ende setzten müssen! Du hast dich völlig verändert!" meinte Vance. Segeta sah ihn nur wütend an. "Verändert? Ich habe mich kein bisschen verändert! Du warst halt zu naiv, als du mich damals mitnahmst, aus dem ehemaligen Schwarzmagierdorf... Aber es steht ja glücklicherweise nicht mehr." Vance sah ihn geschockt an. Dann holte Segeta mit dem Fuß aus und trat Vance gegen den Kopf. Ein Knackgeräusch war zu hören und Vance gab keinen Ton mehr von sich. Segeta steckte die Masamune weg. "Eigentlich schade..." Er ließ Vance am Boden liegen und ging in den Thronsaal.
Im Thronsaal angekommen, ging er zum Palantir. Er wollte gerade Hexx kontaktieren, als ihn jemand kontaktierte. Hexx meldete sich. "Segeta! Wir haben hier ein Problem!" begann Hexx. Segeta schüttelte den Kopf. "Hier haben wir ein Problem. Kuea ist geflohen und Vance ist tot. Er war ein Verräter!" erklärte Segeta. Hexx schüttelte den Kopf. "Ach ja. ich habe gerade erfahren, dass Zidane auf dem Weg nach Lindblum ist. Ich habe das zufällig mitbekommen, weil mir eine der Soldatinnen davon berichtet hat. Unser Plan wird auffliegen!" meinte Hexx. Segeta schlug mit der Faust auf den Tisch. "Es nützt nichts. Wir müssen den Plan ändern! Wir greifen morgen Alexandrias Grenze an, statt in zwei Tagen. Ich werde die Truppen sofort in Bewegung setzen. Sorge du dafür, das Garnet Alexander einsetzen wird, wenn wir Alexandria erreichen. So umgehen wir Vorkehrungsmaßnahmen!" Hexx nickte. "Gut. Ich werde mich darum kümmern." Segeta nickte ebenfalls. "Dann bis dann!" Segeta beendete das Gespräch. ~Dann werde ich mal mein Versuchskaninchen holen.~ Segeta ging aus dem Thronsaal.
Segeta betrat den Kerker. Er ging auf den Wärter zu. "Wo ist sie?" fragte er. Der Wärter stand auf und führte Segeta zur Zelle von Lil. "Hier Herzog!" Er schloss die Zelle auf. Segeta sah Lil. Sie war an Händen und Füßen an die Wand gekettet. ihr Nasenbluten hatte aufgehört. Ein blauer Fleck zeichnete sich an ihrer Wange ab, der von Segetas Schlag herrührte. Segeta ging auf sie zu und packte sie am Hals. "Du hast Glück, das ich noch einen Verwendungszweck für dich habe!" sagte er zu Lil. Diese spuckte ihm daraufhin ins Gesicht. Segeta gab ihr eine Ohrfeige. "Du solltest dich geehrt fühlen, Vance Nachfolgerin zu sein! Schließlich kann er jetzt nicht mehr stehenbleiben!" Lil sah ihn verwirrt an. "Also komm mit!" Segeta nahm einen schlüssel und befreite Lil von den Ketten. Jedoch ließ er die Handschellen an ihren Händen. Er packte sie am Oberarm und zerrte sie aus dem Kerker. Lil widersetzte sich, doch nach einer weiten Ohrfeige folgte sie ihm widerstandslos.
Einige Stunden später, hatte Segeta die Truppen Lindblums in Bewegung gesetzt. Die Armee bewegte sich mithilfe von Luftschiffen fort. Segeta stand am auf dem Deck. Lil hatte er in seiner Kabine ans Bett gefesselt. ~Morgen werden wir in Alexandria sein! Dann setze ich das letzte Puzzlestück zusammen und keine Macht der Welt wird mich aufhalten können! Weder eine von Gaia, noch Garlands oder gar Kujas Macht! Ich werde der Weltherrscher sein!~ Segeta bgeann zu lachen, während sie Kurs auf das Gebirge nahmen, auf dem sich auch das Südentor befand...