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Fanfic

Kujas Erbe

Kuea begibt sich auf die Spuren von Kuja und erlebt eine Geschichte mit 27 Hauptakten und drei alternativen Enden.

Autor
Segeta
Kapitelanzahl
30
Startdatum
17.02.2007
Endedatum
09.04.2007

Kapitel 18: Kurai

Kuea saß in einem gemütlichen Sessel. Kato, der seit drei Tagen durch die Gegend lief und Kuea alles mögliche zeigte und ihr alles darüber erklärte, wollte scheinbar verlorene Jahre wieder einholen. "Sagen sie mal Kato... kannten sie meine Mutter näher?" fragte Kuea, als Kato ihr gerade eine alte Armbanduhr zeigte. Sein fröhliches Gesicht wandelte sich mit einem Mal zu einem traurigen. "Ja... ich habe sie gekannt." meinte er und setzte sich. Kuea sah wie er scheinbar immer trauriger wurde. "Würden sie mir davon erzählen?" fragte Kuea vorsichtig. Kato sah sie an. "Ich denke, sie sind alt genug. Da kann ich es ihnen erzählen." meinte er. Kuea hörte ihm gespannt zu. "Nun, alles begann damit, das ich sie hier ins Auktionshaus einlud, auf dem Wunsch ihrer Mutter hin...

Flashback... "Miss Kurai ihr werdet euch bestimmt gut amüsieren. Solch eine Auktion kann etwas äußerst spannendes sein." meinte Kato zu der jungen Frau, die ihm gelangweilt folgte. "An Geld ausgeben ist nichts interessant. Hier haben alle doch soviel Geld, das sie die gesamte Ware des Auktionshauses mit einem Mal kaufen könnte. Die finden es doch nur spaßig, wenn sie sich gegenseitig ausstechen können!" meinte Kurai und ging mit Kato ins Auktionshaus. Drinnen begab sich Kurai auf den hintersten Platz, der dem Eingang am nächsten war. Kurai setzte sich und sah gelangweilt zum Auktionator. Kato sah sie etwas nervös an. "Gefällt es ihnen nicht?" fragte er. Kurai sah zu ihm und schüttelte den Kopf. "Machen sie sich nicht so viele Gedanken darüber. Ich will nur eigentlich nicht hier sein. Aber meine Mutter will das. Wir haben uns letztens gestritten und nun will sie mir ihre Autorität beweisen." erklärte Kurai. "Verstehe. Wenn das so ist, dann entschuldigen sie mich bitte für einen Moment." Kurai nickte. Kato ging die Wendeltreppe nach oben und klopfte an die Tür. Er hatte noch einen Notizblock bei sich. Kuja öffnete die Tür. "Ja... Ah, Kato. Was gibt es." Kato holte seinen Notizblock hervor. "Ich habe eine Nachricht von Königin Brane für euch." Kuja nickte. "Gut komm rein." meinte er. Kato ging durch die Tür und sie gingen auf eine der Logen, von der aus man die Auktion beobachten konnte. "Und was will sie?" fragte Kuja und sah zur Auktion nach unten. Das tat er immer so. Kato begann zu berichten, als Kuja ihn unterbrach. "Wer ist den die junge Frau dort unten?" fragte Kuja. Kato sah nach unten. Es waren viele Frauen anwesend. "Welche meint ihr denn?" fragte Kato. Die junge Dame mit den weißen Haaren dort, auf der letzten Sitzreihe." erklärte Kuja. Kato erkannte, das er Kurai meinte, da sie die einzige war die auf der hintersten Reihe saß. "Das ist Kurai..." Kuja unterbrach ihn. "Kurai heißt sie also... Kato, wir besprechen das nachher. Ich gehe die junge Dame einmal begrüßen." meinte Kuja, stand auf und ging nach unten. Kato sah ihm nach. Im Verlauf dessen, sah Kato wie Kuja sich mit Kurai zu unterhalten begann. Sie schien ihn zu mögen. Kurz darauf kam Kuja wieder die Wendeltreppe hoch. Gefolgt von Kurai. Kato ging zur Tür. "Herr Kuja... Miss Kurai..." begann Kato, doch Kurai unterbrach ihn. "Herr Kato, ich würde gern mit Herrn Kuja etwas unter vier Augen besprechen. Wenn meine Mutter auftaucht, sagen sie ihr bitte nicht wo ich mich aufhalte." bat Kurai ihn. Kato nickte nur. Dann gingen Kurai und Kuja an ihm vorbei und schlossen die Tür. Kato ging die Wendeltreppe hinunter. ~Was die beiden wohl zu besprechen haben?~ Eine Weile später tauchte Kurais Mutter auf. Eine füllige Dame, die über und über mit Schmuck behangen war. "Herr Kato! Wo ist meine Tochter. Sie sollte doch hier auf mich warten!" fragte die Frau, als sie sich zur Auktion auf einen der Stühle setzte. "Äh... Ihre Tochter ist momentan beschäftigt. Sie führt ein Gespräch mit dem Herrn des Hauses." sagte Kato ihr. Er konnte sie nicht wirklich anlügen. "Dann holen sie sie her! Ich habe ihr schließlich befohlen mit mir diese Auktion zu verfolgen!" Kato nickte. ~Die hat eine Laune.~ dachte er. Er ging die Wendeltreppe hoch. Als er an die Tür klopfte, öffnete ihm niemand. ~Seltsam... Sie sind jetzt schon seit über zwei Stunden da drin... Die werden doch nicht das Haus verlassen haben. Das hätte ich bemerkt... ~ Er öffnete vorsichtig die Tür. "Herr Kuja?... Miss Kurai?" Niemand antwortete. Kato ging durch die Wohnung und kam letzten Endes im Schlafzimmer an. "Herr..." er erschrak. Kuja und Kurai lagen im Bett und schliefen. Ihr Sachen lagen um das Bett herum und nur die Bettdecke bedeckte ihre Körper. Kato ging geschockt in den Flur. "Es ist nicht so wie du denkst Kato!... Es ist ganz anders!" er ging die Wendeltreppe hinunter und kam auf die Sitzreihe zu, auf der Kurais Mutter saß. "Und? Wo bleibt meine Tochter?" fragte sie leicht genervt. Kato sah sie an. "Sie... sie ist leider nicht mehr im Haus, genauso wie der Hausherr." log Kato schnell. "Was! Das kann nicht sein!" Die Frau ging wütend aus dem Auktionshaus.

Eineinhalb Jahre später, selber Ort... Kurai hatte eine kleines Mädchen im Arm und wiegte es gerade in den Schlaf. "Meine kleine Kuea..." sagte sie. Kato saß auf einem Stuhl. "Warum habt ihr das getan? Ich denke sie lieben ihn." fragte Kato die junge Mutter. Kurai legte Kuea in ihr Bettchen und wandte sich zu Kato. "Warum ich Kuja so eiskalt abgewiesen habe..." meinte sie. "... weißt du wie es für Kuea aussehen würde, wenn jeder wissen würde das sie seine Tochter ist. Ich musste Kuja dazu bringen uns zu verlassen. Kuea zu liebe. Auch wenn es mir das Herz gebrochen hat." sagte Kurai traurig. Kato nickte. "Verstehe." meinte er. Sie sahen beide zur schlafenden Kuea. Dann wurde die Tür aufgebrochen. Kurai sah zur Tür und Kato schrak auf. "Wer ist da?" fragte Kurai. Ein junger Mann betrat den Raum. Er war höchstens 15-16 Jahre alt und hatte ein Langschwert in der Hand. Er sah zur schlafenden Kuea, die in ihrem Bettchen lag. "Ist das Kujas Tochter?" fragte er und ging auf das Bettchen zu. Kurai stellte sich ihm in den weg. "Wer will das wissen? Und was erlauben sie sich hier einfach so reinzuspazieren!?" Der junge Mann, der sandfarbenes Haar hatte, packte sie am Kragen, boxte ihr in den Bauch und warf sie zur Seite. "Also ist sie es!" Kato, packte ihn am Arm. "Was soll das!?" Doch da drehte sich der junge Mann herum, schlug Kato mit der Faust in den Magen, woraufhin dieser zurück gegen die Wand flog. Er landete auf dem Bauch. Dann wandte er sich wieder Kuea zu, die durch den Lärm aufgewacht war und zu weinen begann. "So... komm zu Papa." meinte der junge Mann. Er wollte Kuea aus dem Bettchen nehmen, als Kurai in von ihrer Tochter wegrammte. "Lassen sie die Finger von meiner Tochter!" sagte sie mit ernstem Ton. Der junge Mann, der ein wenig schwankte, aber dann sein Gleichgewicht wiederfand sah zu Kurai. "Soso.. sie sind also die Mutter der kleinen!" Der Mann nahm sein Schwert fest in die Hand und griff die wehrlose Kurai an. Er rammte ihr sein Schwert durchs Herz. Sie war sofort tot. Als er sein Schwert zurückzog, fiel sie zu Boden, der sich daraufhin rot färbte. Dann nahm er die schreiende Kuea. Kato, der noch mit vollem Bewusstsein am Boden lag, versuchte aufzustehen. "Wer!..." Der Mann ging an ihm vorbei., ohne ihn weiter zu beachten. Dann verlor Kato das Bewusstsein... Flashback Ende...

"So war das." erzählte Kato. Kuea sah ihn geschockt an. "Aber... Segeta hat mir immer erzählt, ich wäre viel älter gewesen, als meine Mutter gestorben ist und ich zu ihm kam." meinte Kuea. "Dann hat er dich angelogen." meinte Kato. "Aber wenn er mich angelogen hat, dann..." Kuea suchte eine Zeitung. "Wissen sie noch wie der Mann aussah?" fragte Kuea. "Natürlich. Als ob ich das vergessen könnte!" Kuea fand eine Zeitung, in der Segeta als neuer Herzog zu sehen war. Kuea gab sie Kato. "Ist er das?" fragte sie. Kato sah sich die Zeitung an. Er las normalerweise keine. Dann ließ er sie fallen. "Das... das ist er. Das ist der gewesen, der Miss Kurai getötet hat." Kato ließ sich in den Sessel zurückfallen. "Wie kann das sein!" Kuea sah ihn an. "Dann ist er an allem Schuld!" Kato sah zu Kuea. Er erhob sich und ging zu einer Schublade. "Wenn das so ist, dann ist es hier für sie zu gefährlich. Er könnte wieder kommen, wenn er wüsste wo sie sich befinden. Der schreckt doch vor nichts zurück." Kato holte eine kleine Halskette heraus, die einen kleinen Stein trug. "Die gehörte ihrer Mutter. Sie hatte sie von Kuja bekommen. Ich denke es wäre der Wunsch ihrer Mutter gewesen, wenn sie sie tragen." Kuea nahm die Kette. "Danke." meinte sie. Sie betrachtete den Stein. "Ich hab mir sagen lassen, das sei ein Eiferstein. Das ist ein sehr wertvoller Stein." Kuea betrachtete ihn. "Ich weiß gar nicht wie ich ihnen danken soll!" Sie sah zu Kato...