Kapitel 16: Besuch in Treno
Kuea wachte auf. Sie lag noch immer auf dem Rücken des Silberdrachen. "Wo bin ich?" fragte sie. Sie sah sich um. Sie waren in einer kleinen Höhle. "Wo sind wir?" fragte Kuea den Silberdrachen erneut. erklärte er. Kuea steig von ihm herunter und ging zum Eingang der Höhle. Draußen war es dunkel und es regnete. "Wie spät ist es?" fragte Kuea den Drachen. meinte der Drache. Kuea sah zu einer Stadt, deren Lichter noch gerade so zu sehen war. "Und das ist Treno dort hinten?" fragte Kuea. bestätigte der Silberdrache. Kuea dachte in diesem Moment an Kujas Worte...
Erinnerung: Deine Mutter!?... Nun, sie war die Tochter einer reichen Frau aus Treno. Sie war bei einer Auktion, als wir uns begegneten. Wir hatten uns unterhalten und sind dann noch in mein Büro im Auktionshaus gegangen. Dort kamen wir uns näher.... Erinnerung Ende...
"Ich möchte nach Treno." sagte Kuea. gab der Silberdrache zurück. Kuea sah ihn an. "Du hast doch gesagt, das du tust was ich sage. Und ich will nach Treno." forderte Kuea. Der Silberdrache sah aus der Höhle und beugte sich Kueas Willen ohne weiteren Widerstand. Er und Kuea kamen aus der Höhle und Kuea stieg auf den Rücken des Silberdrachen. Dann flog er los. Die Stadt näherte sich und der Silberdrache landete ca. 300 Meter vor den Toren der Stadt. Es war bereits so dunkel, dass man ihn von weitem nicht mehr sehen konnte. Kuea stieg von ihm herunter. "Warte hier in der Nähe." befahl sie ihm. Der Drache nickte. Kuea sah ihn erstaunt an. "Und was soll ich dann rufen?" fragte sie. erklärte der Drache. Kuea nickte. "Gut. Ich merke es mir." Dann ging sie nach Treno.
Als sie durch die Stadttore Trenos ging, sah sie sich um. Sie sah nur ein Pärchen auf der Straße, welches sehr reich aussah. Kuea ging auf die beiden zu. "Entschuldigen sie. Wo kann ich das Auktionshaus finden?" fragte Kuea. Das Paar drehte sich um. "Folgen sie einfach der Straße Miss." erklärte der Herr und zeigte auf den Weg, der dorthin führte. Kuea bedankte sich und ging. Unterwegs sah sie sich um, ob hier nicht vielleicht Steckbriefe von ihr hingen. Aber sie fand keine. Dann fiel ihr ein, das Treno weder zu Lindblum, noch zu Alexandria gehörte. Sie lief die Straße entlang und kam letzten Endes am Auktionshaus an. Sie betrat es und hörte eine Männerstimme. "Zum 1... zum 2... zum 3! Verkauft an den Herren mit der Nummer 23." Kuea betrat die Halle. Einige Leute, alle mit viel Geld, saßen auf Stühlen vor einer kleinen Bühne, auf der der Auktionator stand und die Auktion leitete. Kuea ging auf ihn zu. "Entschuldigen sie! Gehörte diese Haus einmal Kuja Tribal?" fragte Kuea den Mann. Dieser sah sie etwas erstaunt an. Dann faste er sich an die Krawatte und rückte sie zurecht. "Äh. Ja Miss. Aber warum fragen sie?" Kuea sah sich kurz um. "Nur so. Wem gehört den das Haus jetzt?" fragte sie. "Es gehört nun Zidane Tribal. Und momentan wird es vom ehemaligen Stellvertreter Kujas verwaltet. Herr Kato. Wenn sie ihn sprechen möchten, dann gehen bitte die Treppe dort hinten hoch und klopfen an die Tür oben. Er müsste sich momentan dort aufhalten." Kuea sah zur Wendeltreppe. "Danke." bedankte sie sich und ging zur Treppe.
Nachdem sie die Treppe hinaufgegangen war und an der Tür geklopft hatte, öffnete ein älterer Herr die Tür. "Sie wünschen?" fragte der ältere Mann. Kuea sah ihn an. "Guten Tag. Ich wollte nur fragen, ob sie einmal für Kuja gearbeitet haben?" fragte Kuea direkt. Der Manns sah sie mit misstrauischem Blick an. "Ja. Und wer sind sie?" fragte der Mann. Kuea sah sich um, damit sie niemand hörte. "Ich bin seine Tochter." erklärte sie. Der Mann öffnete überrascht die Augen. "Kuea? Aber... wie kann das sein?" fragte er. Er sah in Kueas Gesicht und erkannte Gesichtszüge ihrer Mutter wieder. Aber auch ihr Kleidungsstil entsprach dem Kujas. "Das erkläre ich ihnen später." antwortete Kuea. Daraufhin ließ der ältere Mann Kuea hinein. Sie erzählte ihm von all den Ereignissen, rund um Segeta und Lindblum. Kato sah sie immer noch erstaunt an. "Das ist ein Wunder, das sie es bis hierher geschafft haben. Ich werde sofort Zidane Tribal verständigen, dass sie hier sind." meinte er. Kuea hielt ihn kurz am Arm fest. "Nein, sagen sie es ihm nicht! Senden sie einfach eine Anfrage, das er wegen einer dringlichen Sache hier her kommen soll. Wenn er weiß das ich hier bin, wird er mich wahrscheinlich verhaften lassen wollen, wegen der Steckbriefe." erklärte Kuea. Kato nickte verstehend. "Da haben sie Recht. ich werde ihm einen Brief schreiben. Kato ging ins Arbeitszimmer. Kuea ging zum Fenster. Silver flog draußen herum. Er sah sie am Fenster. Kuea winkte ihn zu sich. Silver sah sich um und kam dann herunter. fragte er. "Ich werde erst einmal hier bleiben. Pass bitte auf, das dieser Magier Vance hier nicht auftaucht." Silver sah sich um. er flog davon. Keiner hatte ihn bemerkt, da alle in ihren Häusern schliefen oder im Auktionshaus waren. Zudem war sie an einem Fenster an der Rückseite des Hauses. Kuea ging zu Kato zurück, um nachzusehen was er tat.
Einige Zeit später, war jemand anderes an einem anderen Ort völlig außer sich... "WIE KANNST DU SIE NUR VERLIEREN!!!" brüllte Segeta mehr als wütend durch denn Palantir. Die Kugel, über die sich Segeta und Hexx unterhielten. Vance sah verzeihend zu Segeta durch den Palantir. Hexx stand an der Tür, hatte die Arme verschränkt und Beine gekreuzt. Er sah dem Gespräch zu. "Es tut mir leid. Aber nachdem ich sie bis zum Südentor verfolgt hatte, ist sie in ein Luftschiff nach Lindblum gestiegen. Und als ich es eingeholt hatte, war sie nicht an Bord." Segeta sah ihn wütend an. "SIE KANN DOCH NICHT VERSCHWUNDEN SEIN!!!" Hexx ging auf den Palantir zu. "Jetzt beruhige dich doch mal Seg! Oder willst du das ganze Schloss aufwecken!" Segeta sah ihn an. "DAS IST MIR EGAL! SIE MUSS IRGENDWO ZUFLUCHT GESUCHT HABEN!!! SORGT DAFÜR DAS IHR SIE FINDET, ODER ICH WERDE MICH SELBST DER SACHE ANNEHMEN!!!" Er beendete das Gespräch. Die Kugel wurde wieder normal. Vance seufzte. "Der hat vielleicht eine Laune." meinte Vance. Hexx stellte den Palantir weg. "Verständlich, wenn einer der zwei Verbündeten versagt." meinte Hexx. Vance sah ihn sauer an. "Ich habe nicht versagt! Segeta hat mir gesagt, dass sie diese Bestia nicht einsetzen kann." Hexx sah ihn an. "Auch wenn er das sagt, würde ich die Möglichkeit in Betracht ziehen." Vance sah betroffen zu Boden. "Wenn ich nur wüsste, wo sie sich aufhält!" meinte er. Hexx sah zu ihm. "Wenn wir einen Anhaltspunkt haben, dann werden wir sie finden. Am besten ich werde zur Unterstützung mitkommen." meinte Hexx. Vance sah ihn an. "Dann können wir ja gar nicht verlieren." meinte er. Dann klopfte es an der Tür. "General Hexx! Der Gatte von Königin Garnet, Zidane Tribal, will euch sehen. Er sagte es sei dringend." Hexx seufzte. "Sonderbar... was will der denn von mir? Da stimmt doch was nicht!... Warte hier!" meinte er zu Vance. Dieser nickte und setzte sich an den Tisch und beobachtete den Palantir, der ab und an ein wenig leuchtete. Hexx verließ den Raum und schloss ihn ab...