Kapitel 37: Hexx neue Begleiterin
Hexx war gerade dabei, sich eine Transportmöglichkeit für den Weg nach Esthar zu überlegen. Er stand am Hafen und sah sich um. Kein Boot war zu sehen. ~Wie komme ich jetzt eigentlich nach Esthar?~ überlegte er. Er wollte sich gerade umdrehen, als die blonde Frau mit einem kleinen Koffer, welchen sie trug. ~Was macht die den hier?~ dachte er sich. "Hexx! Bitte warte!" sagte sie. Als sie ihn eingeholt hatte, stützte sie sich auf ihren Knien ab und atmete tief durch. "Was ist denn? Haben sie noch ne Nachricht von Faust für mich?" fragte Hexx etwas ironisch. Die Frau schüttelte den Kopf und atmete weiter tief ein. Sie schien sich ziemlich schnell gerannt zu sein. "Nein, ich möchte dass sie mich mitnehmen." bat ihn die blonde Frau. Hexx sah sie völlig überrascht an. "Vergessen sie es! Sie sind nicht gerade das, was ich als Unterstützung brauche." meinte Hexx nur und wandte sich wieder um. "Ich bitte dich Hexx! Ich muss mit nach Esthar. Ich muss ihn endlich sehen. Ich halte es einfach nicht mehr aus." Hexx drehte sich wieder um und sah sie an. "Wenn du deinen Faust wiedersehnen willst, dann ruf ihn doch einfach an!" meinte er. "Um ihn geht es nicht Hexx. Ich..." Hexx wandte sich um und sah sie sauer an. "Jetzt hör mal zu! Ich kenne sie nicht, also hören sie gefälligst auf mich irgendwie zu beeinflussen!" meinte er. "Aber Hexx! Erkennst du mich nicht wieder?" fragte die Blonde. Hexx sah sie an. Sie sah zurück. Beide sahen sich so eine Weile an. Dann antwortete Hexx. "Nicht wirklich." Die Frau sah ihn geschockt an. "Hexx ich bin es! Segesta!" sagte sie. Hexx machte große Augen. "Segesta? Die ist schon längst tot!" meinte er. Die Frau stand auf und gab ihm eine Ohrfeige. "Du hast dich nicht verändert! Du interessierst dich doch nur für Athanasia! Hab ich nicht Recht! Du kannst dich nicht mal an mich erinnern, so fixiert bist du auf sie!" sagte sie sauer. Hexx sah sie mit einem Blick an, der dem eines Killers glich. "Wenn du wirklich Segesta bist, dann sag mir doch mal etwas, was nur du wissen kannst!" meinte Hexx und bereitete sich innerlich darauf vor, die blonde Frau sofort ins Jenseits zu befördern. Die Frau ging auf ihn zu und flüsterte ihm etwas ins Ohr. "Wenn ihr intim wurdet, dann..." sagte sie zu ihm. Hexx wurde auf einmal rot, was äußerst selten wurde. "Woher weißt du das?!" fragte Hexx sofort und drohte ihr halb dabei. "Frauen unterhalten sich eben." meinte sie. Hexx schüttelte den Kopf. "Aber wie kann das sein? Ich dachte du wärst tot?" meinte er. "Das ist eine lange Geschichte." meinte sie. "Nun, ich habe viel Zeit, da ja kein Transportmittel in der Nähe ist. Also erzähl!" meinte Hexx. Segesta nickte. "Damals, als das mit der Versammlung war, wurde ich von Faust gerettet." meinte sie. Hexx sah sie etwas verwirrt an. "Wie gerettet? Ich dachte er hätte die Versammlung angegriffen?" fragte Hexx. Segesta schüttelte den Kopf. "Nein, die Verhandlung war mitten am laufen, als plötzlich ein HeX-Trupp die Versammlung stürmte und alle Hexen umbrachte. Ich schlug mich durch, doch es waren zu viele. Und gerade in dem Moment, als sie mich töten wollten, ging er dazwischen und brachte sie alle um die Ecke." erzählte sie. Hexx nickte "Und deshalb bist du ihm gefolgt? Ich hätte ihn umgebracht!" Segesta schüttelte den Kopf. "Nein! Das würde ich nie tun!" Hexx verstand nicht ganz. "Was! Warum nicht?" "Weil..."
Unterdessen wartete Eremesia auf eine Nachricht. Eine HeX-Hexe betrat den Raum. "Lady Eremesia! Eine Nachricht. Euer Boot, welches verschwunden war, hat endlich auf unser Signal geantwortet. Es ist auf dem Weg nach Esthar!" "Esthar.. sehr gut! Bereitet alles für die Abreise vor."