Kapitel 12: Die Villa
Vance und Hexx erreichten das Haus. Hexx klingelte. Nach kurzer Zeit öffnete ein ältere Mann, welcher der Butler zu sein schien, die Tür. "Ja?... Sie wünschen?" fragte er höflich. Hexx sah ihn freundlich an. "Verzeihen sie die Störung, aber einer meiner Männer ist vermutlich krank. Wir wollten nur fragen, wie weit entfernt es bis zur nächsten Stadt ist?" fragte Hexx. Der Butler blickte an Hexx vorbei und sah wie Vance Segeta auf seinem Rücken trug. "Dollet ist fast 50 km entfernt. Sie sollten lieber warten, bis der Bus kommt." meinte der Butler. "Und wann fährt der Bus?" fragte Hexx. "Der ist vor 5 Minuten abgefahren." sagte der Butler. Hexx und Vance seufzten. "Und wann fährt der nächste?" fragte Vance etwas unruhig. "Morgen, um die selbe Zeit." sagte der Butler. Hexx und Vance ließen die Köpfe hängen. "WALTER! WER IST DORT AN DER TÜR?" rief eine ältere Frauenstimme. Der Butler wandte sich um. "Drei Herren Mylady. Einer von ihnen scheint krank zu sein." informierte er die Hausherrin. Dieser kam zu Tür und erblickte Hexx, sowie Vance und Segeta. ~Interessant...~ dachte sie. "Bitte kommen sie doch rein. Walter! Bring den Herren etwas Tee!" Der Butler machte eine leichte Verbeugung. "Jawohl Mylady." er ging davon. Die ältere Dame, welche zu Vance sah, ging einen Schritt zur Seite. "Bitte treten sie ein!" bat die Hausherrin. Vance und Hexx traten ein...
Die Hausherrin führte Vance durch das Gebäude in das obere Stockwerk, während Hexx im Foyer wartete. "Legen sie den jungen Herrn dort ins Zimmer. Walter wird sich um ihn kümmern." sagte sie und öffnete die Tür zum Zimmer. Vance betrat es. Es war ein relativ großer Raum, mit einem Himmelbett. Vance legte Segeta auf das Bett und deckte ihn zu, da er ihn nicht so in Unterhose liegen lassen wollte. "Kommen sie... Gehen wir einen Tee trinken." meinte die ältere Dame. "Ich würde lieber auf ihn aufpassen." sagte Vance. "Sie sind mein Gast und genießen meine Gastfreundlichkeit. Im Gegenzug werden sie wohl mit mir Tee trinken können. Außerdem wird sich Walter wie gesagt um ihn kümmern." sagte sie, während sie zur Tür ging. Vance sah ihr hinterher und legte Segetas Sachen auf einen Stuhl neben dem Bett. Dabei fiel ihm die Masamune von Segeta runter. Er hob sie auf und sah auf die Klinge des Schwertes. Und was er dort sah gefiel ihm nicht. Die Tapete des Raumes, welche sich in der Klinge spiegelte, hing völlig kaputt von den Wänden. Die Tür war morsch und hatte ein Loch auf halber Höhe. Vance schluckte schwer. Die Hausherrin konnte er nicht sehen. "Kommen sie Sir?" fragte die Hausherrin. Vance sah schnell zur Tür, welche nun in seinen Augen wie neu aussah. ~Ich muss Hexx bescheid sagen!~ Er sah zu Segeta. ~Aber ich will Segeta nicht allein lassen!~ "Sir?..." Die alte Dame kam zurück ins Zimmer. Vance steckte die Masamune schnell wieder in die Schwertscheide zurück. ~Es bringt nichts! Ich muss Hexx bescheid sagen!~ "Bin schon unterwegs." sagte er. Er ging an der Hausherrin vorbei und mit ihr den Gang entlang. "Und wie finden sie mein Haus? Es ist zwar schon sehr alt, aber immer noch wunderschön." sagte sie. Vance nickte. So sah es aus, als würde die Frau in einem Haus wohnen, welches äußerst luxuriös eingerichtet war. "Sagen sie... wohnen sie alleine hier?" fragte Vance. Die Frau schüttelte den Kopf. "Natürlich nicht. Walter wohnt ebenfalls hier." sagte sie, während die Beiden die große Treppe im Foyer hinunter gingen. Vance sah Hexx, wie er eines der Gemälde betrachtete, auf dem eine gigantische Höhle mit einem Wasserfall abgebildet war. "Hexx!" sagte Vance. Der Angesprochene wandte sich um. "Was ist?" Vance wollte gerade etwas sagen, als der Butler aus einer Tür kam und das Foyer betrat. "Der Tee ist dann angerichtet. Ich werde mich nun um den kranken Herrn kümmern." sagte er mit einer Verbeugung. "Tun sie das Walter, ich werde solange mit den Herren einen Tee trinken." sagte die rüstige Dame und deutete auf die Tür, aus der Walter gekommen war. Hexx ging auf die Tür zu. Vance rannte ihm schnell hinterher.
Währenddessen ging Walter die Treppe hinauf und lief auf den Raum zu, in dem Segeta lag. Dabei zog er weiße Handschuh an. "Dann wollen wir uns mal dem Geschwächten zuwenden." sagte er mit einem Grinsen im Gesicht und öffnete die Tür. Er betrat das Zimmer und ging auf das Fußende des Bettes zu. Er sah Segeta, wie er Fieber hatte. "Nun gut... Versuch Nr. 2!" ...